Parkinsonsche Krankheit

Behandlung

Die parkinsonsche Krankheit kann bisher nicht geheilt werden. Lediglich die Symptome können durch Medikamente gelindert werden, um ein annähernd normales Leben zu ermöglichen. Eine Langzeitbehandlung mit synthetischen Medikamenten geht jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen auf die Bewegungssteuerung, den Magen-Darm-Trakt, das Herz-Kreislauf-System und die Psyche einher.

Die pflanzliche Therapie (Phytotherapie) stellt gerade in Bezug auf die Nebenwirkungen eine Alternative dar. Pflanzliche Stoffe und Stoffgemische werden häufig besser vertragen als synthetisch hergestellte Präparate - sie sind gewissermaßen mit dem Stoffsystemen im Organismus verwandt. In der Parkinsontherapie machen Patienten sehr gute Erfahrungen mit Zubereitungen aus der Bohne der Mucuna pruriens. Die Kenntnisse entstammen der ganzheitlichen indischen Medizin Ayurveda und der westlichen Wissenschaft.

Das eigens für die Parkinsontherapie entwickelte pflanzliche Pulver der Mucuna pruriens enthält L-Dopa, das eine Vorstufe des vom Nervensystem benötigten Dopamins ist. Dieser Wirkstoff hat in Verbindung mit den Begleitstoffen der Bohne als Stoffsystem gegenüber der synthetischen Reinsubstanz geringere Nebenwirkungen, vor allem bei Langzeittherapie. Eine Beimischung von Decarboxylasehemmern wie Benserazid oder Carbidopa ist nicht erforderlich. Als Nebenwirkung treten hauptsächlich Blähungen auf, was bei Bohnen üblich ist. Die leicht abführende Wirkung des Pulvers ist bei Verstopfung sogar ein positiver Effekt. Und die teilweise beschriebene Stimulierung der Libido (aphrodisiakische Wirkung) trägt zur Aufhellung der Stimmung bei.

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