Ayurveda

Ayurveda ist eine ganzheitliche, aus dem indischen Altertum überlieferte Medizin. Sie ist über 4000 Jahre alt. Ihr entstammt unter anderem der Gelehrte Susruta: Er gilt als der "Vater der Chirurgie" (1. Jahrhundert nach Christus). Die Ayurvedische Medizin findet nach wie vor in Indien Anwendung und wird parallel zur westlichen Schulmedizin an Universitäten gelehrt und in Krankenhäusern angewendet.

Bei der ganzheitlichen Behandlung von Krankheiten werden nicht nur die warnenden Symptome, sondern auch Ernährung, Arbeitssituation und Lebensweise berücksichtigt. Parallel zur arzneilichen Behandlung werden die krank machenden Ursachen verringert. So wird dem Körper die Chance zur Selbstheilung gegeben, und das gesamte Wohlbefinden wird nachhaltig verbessert.

Aus der ayurvedischen Medizin sind viele Heilpflanzen überliefert, die heute nach modernen pharmazeutischen Verfahren für arzneiliche Zwecke in Indien aufbereitet werden, beispielsweise das standardisierte Pulver aus der Mucuna pruriens, der Juckbohne. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Gegenüber synthetischen Monosubstanzen liegt bei pflanzlichen Arzneizubereitungen ein Wirkstoffgemisch vor. Häufig unterstützen die Begleitstoffe den Hauptwirkstoff in seiner Wirkung, somit kann die Dosis verringert werden. Das senkt die Nebenwirkungen enorm.

Überhaupt werden natürliche Wirkstoffgemische vom Körper besser vertragen. Das könnte darauf zurückzuführen sein, dass Pflanzen und Tiere evolutionsgeschichtlich aus miteinander verwandten Organismen entstanden sind. Somit sind die Naturstoffsysteme des Pflanzenextraktes dem Menschen gewissermaßen über seine Entstehungsgeschichte "bekannte Stoffsysteme", die sich in ihrer komplexen Zusammensetzung besser in das lebende System des Organismus einfügen.